Kategorie-Archiv: Geschenke

Wie verpacke ich meine Geschenke?

Die meisten Geschenke sind (hoffentlich) besorgt, einige kommen vielleicht noch kurz vor Heiligabend an – dann ist doch alles vorbereitet, oder? Halt, stop, da fehlt noch etwas: natürlich die Geschenkverpackung! Denn etwas Bekommen macht gleich doppelt so viel Spaß, wenn man es mit etwas Spannung öffnen kann.

Bevor du dich nun vor deinen Berg von Geschenken und einen noch größeren Berg von diversen angesammelten Geschenkpapieren und alten Bändern setzt oder panisch die letzte Fünfer-Packung kitschiges Glitzerpapier kaufst, lies lieber aufmerksam unsere Verpackungstipps!

Der erste Tipp ist sehr simpel: Viele Geschenke bestellen wir heute im Internet und sie kommen in der perfekten Box zu uns. Selbst wenn ein Karton zu groß für dein Geschenk ist, so ist er trotzdem vielleicht noch für ein anderes nützlich. Unterschätze nicht die Stabilität eines Kartons! Denn das nervigste am Geschenkverpacken ist meist, ein verknittertes Papier in der richtigen Form mit Klebeband zu fixieren. Daher: Nutze den Karton!

klassisches_geschenk

Ein vertrautes Bild: So werden die meisten Geschenke verpackt. Wer keine Lust zum Verpacken hat, überlässt dies dem Laden, bei dem er einkauft. Bei im Internet erstandenen Präsenten heißt es jedoch selbst Hand anlegen.

Wie wir von Punkt 1 gelernt haben, ist das wichtigste an jeder guten Verpackung die Basis. Wie, nicht einfach mit Geschenkpapier umwickeln? Nein, wir kucken uns die besten Tipps von professionellen Geschenkverpackern ab. Da wird meist ein solides “Tablett” untergelegt (etwa in Gestalt einer festen Pappe) oder das Geschenk wandert in eine zu seiner Größe passenden Tüte. Diese muss noch nicht besonders ansehnlich sein, verziert wird schließlich am Schluss. Wer keinen Karton, Papiertüte oder Untersetzer im Haus hat, besorgt sich einen zur Größe des Geschenkes passende hübsche kleine Dekobox. Die gibt es in jeder größeren Drogerie oder im Schreibwarenhandel. Der Vorteil: Oft sehen sie an sich schon gut aus und müssen nur noch mit einer Schleife verziert werden.

Wühlen gehen! Übrigens haben wir viele Basics für Verpackungen schon im Haus, ohne es zu wissen: Was ist z.B. mit diesem alten kleinen Körbchen, das mehr oder weniger nutzlos herumsteht? Einfach die Marmeladen und Gewürze darin platzieren, einen Rosmarinzweig dazu, fertig! Auch ungenutzte Pappteller avancieren ruckzuck zum Präsentationstischchen, wenn sie schön bemalt oder bedruckt werden. Alte Einmachgläser oder Flaschen werden mit einer formschönen Manschette zum Gutschein-Briefkasten, Kaffeefilter mit Druck zur Miniatur-Verpackung. Und ein hölzernes Kästchen avanciert im Nu zum Schatzkästchen für Schmuck.

Verpackung_Holzkiste

Charmant: Die geschenkte Kette als Piratenschatz inszenieren

Wenn nun das Geschenk auf oder in dem “Platzhalter” platziert ist, geht es ans Verschönern. Ein Karton kann statt umwickelt z.B. beklebt werden. Halte dich z.B. an die Regel “Gegensätze ziehen an”: Das kann etwa bedeuten, einen Karton mit Zeitungspapier zu umhüllen, ihn am Ende aber mit Gold- oder Slberdraht zu verschließen. Oder: Eine alte Packpapiertüte (schöne gibt es etwa für Lebensmittel) mit einem verspielten Ornament zu bestempeln und etwas Goldstaub zu bekleben. Eine wunderbare Idee für Umschläge (etwa für Gutscheine oder Einladungskarten) ist ein eigenes Siegel: Dafür einfach etwas Wachs erhitzen, aufträufeln und in das leicht gehärtete Wachs (wenn es etwa die Konstistenz von Butter hat) ein Emblem deiner Wahl drücken (auch hier sind Stempel nützlich).

Runde Geschenke lassen sich am besten zum Bonbon verpacken: Statt umständlich den Fuß und Flaschenhals einer Weinfalsche durch Knicken des Papieres und Kleben zu verstecken, warum nicht die Flasche in ein Stück Stoff (oder natürlich Papier) rollen und die beiden Enden mit einem dekorativen Band zubinden?

Packpapier-Paket

Schlicht ist Trumpf: Diese Packpapier-Geschenke wurden mit historischen Briefmarken aufgewertet (gibt es im Schreibwarenhandel zu kaufen) und imitieren so die Luftpost

Mit Mutter Natur dekorieren: Zugegeben, im Herbst und Winter etwas schwierig, aber das Ergebnis ist äußerst charmant und individuell. Wer keine schönen Blätter, Kastanien oder Zweige findet, geht einfach zum Blumenladen. Hier kann man übrigens auch nach Resten der Dekoration fragen, die sonst weggeworfen werden!

Sich umsehen und selbst zum Origmai-Meister werden: Besonders Kreative können natürlich auch aus den unzähligen Bastelanleitungen profitieren, die das Netz so in petto hat, hier sind Crafting-Seiten gute Anlaufstellen wie etwa diese hier. Seiten wie Pinterest liefern zudem zahlreiche tolle Ideen. Diese zeigen, wie man mit einfachsten Materialien (z.B. Zweige, Paketband, Stempel) wunderbare individuelle Verpackungen kreiert.

origami_Verpackung

Wer gern faltet, kann Himmel-und-Hölle-Spiele aus buntem Papier für kleine Überraschungen nutzen. Natürlich sind auch gefaltete Schachteln möglich.

Befindet sich das Geschenk in einer simplen Papiertüte, so sollte der Verschluss etwas hermachen. Geeignet zum Verschließen sind z.B. die angesagten Washi-oder Masking-Tapes aus japanischem Reispapier, vor allem, da sie dekorativ aussehen und sich auch ganz leicht wieder lösen lassen, wenn der Verschluss nicht richtig platziert ist. Zwei Löcher durch die Tüte, ein paar schöne Perlen auf einen Bindfaden oder Wolle aufgefädelt – auch damit lässt sich eine Tüte wunderbar verschließen.

Zu guter Letzt finden wir natürlich: Wichtig ist nicht nur, was außenrum ist, sondern vor allem, was drinsteckt (wer noch Last-Minute-Geschenke sucht, findet vielleicht noch etwas in unserem Geheimshop-Adventskalender: Jeden Tag ist ein spannendes Produkt reduziert)! In diesem Sinne wünscht das Team vom Geheimshop frohe Weihnachten und viel Spaß beim Ein- und Auspacken!

Die coolsten Ideen für den Adventskalender

Huch, schon bald wieder Weihnachten? Da war doch was mit den vier Wochen vorher… Genau, der Adventskalender dient dem freudigen Herunterzählen, welches das Warten auf Weihnachten versüßt. Vorfreude ist übrigens etwas, das wir schon fast verlernt haben. Schließlich können wir (fast) alles, das wir haben wollen, jetzt sofort irgendwo bestellen und uns liefern lassen (natürlich abhängig von unserem Geldbeutel)! Ein Adventskalender zelebriert das genussvolle Warten mit 24 kleinen Vorfreuden. Und ihn zu basteln und zu befüllen macht fast genauso viel Freude wie ihn zu öffnen! Schließlich ist Geben seliger denn Nehmen… Hier kommen die schönsten Ideen für einen Adventskalender, der garantiert in Erinnerung bleibt. Und falls ihr selbst keinen bekommen habt: Entdeckt doch unseren Geheimshop-Adventskalender!

Auch Weihnachtsbaumschmuck darf in den Adventskalender - und kann am 24. gleich verwendet werden!

Auch Weihnachtsbaumschmuck darf in den Adventskalender – und kann am 24. gleich verwendet werden!

Themen-Adventskalender: Der Adventskalender gegen Winterfrost!
Zum Beispiel passend zur kalten Jahreszeit! In den Kalender (etwa in Form gestapelter Boxen) kommt alles, das wärmt: Teebeutel mit besonderen Sorten, Taschenwärmer in Herzform, Dinkelkissen, Wärmflasche, alkoholische Minis (z.B. Rum für den Tee), kleines Kissen, ein Mäntelchen für den Vierbeiner, ein Stövchen für die Kanne, eine selbst gemachte Wollmütze, beheizte Handschuhe, Thermo-Teetasse … Das praktische: Diese Dinge können auch direkt verwendet werden.

Auch er freut sich über den Inhalt des wärmenden Adventskalenders!

Personalisierter Adventskalender
Jeder von uns hat tausende digitale Bilder auf seinen Datenträgern und in der Cloud schlummern. Für diesen Kalender braucht es nur 24 Bilder, die in irgendeinem Bezug zum Beschenkten stehen. Diese entwickeln lassen und rahmen, oder aber ganz simpel auf feste Pappe kleben… hier darf man sich dann kreativ austoben. Aufgehängt werden die Bilder ganz simpel an einer Wäscheleine. Natürlich lässt sich das Ganze auch mit einem Hobby oder einer Vorliebe gestalten: für Bierliebhaber gilt es dann zum Beispiel, 24 verschiedene leckere Biersorten aufzutreiben.

Weihnachten ist die perfekte Gelgenheiten, um Geschenke selbst zu machen.

Weihnachten ist die perfekte Gelegenheit, um Geschenke selbst zu machen.

Kulinarischer Adventskalender
Er ist einer derer, die sich am leichtesten bestücken lassen. Mit einem Gang zum Feinkost- oder Bioladen ist meist schon fast alles besorgt. Zu beachten: Der Inhalt sollte klein und haltbar sein, also besondere Gewürze, Pesto, besondere Zutaten (Knoblauchcreme, gehobelte Trüffel). Eben jene Dinge, die man nicht so einfach mal eben zuhause hat. Wahlweise können die Zutaten auch zu einem Gericht führen, dass dann am 24. (oder danach) zusammen gekocht wird.

Digitaler Adventskalender
Für jeden Abend einen coolen Film fürs Home-Kino im Online-Abo!

Adventskalender for girls
Mini-Nagellack in 1000 Farbvarianten, falsche Wimpern, Kajal … fast alles gibt es als preisgünstige Minis, oder es hat per se schon ein kleines Format. Verpackt wird natürlich in roséfarbene Boxen, um das Klischee perfekt zu machen.

Jede Menge Minis! Auch andere dekorative Kosmetik gibt es in kleinen Ausführungen, passend für den Adventskalender

Jede Menge Minis! Auch andere dekorative Kosmetik gibt es in kleinen Ausführungen, passend für den Adventskalender

DIY-Adventskalender
Dieser Adventskalender ist quasi doppelt gemoppelt: Er wird von dir selbst gemacht, und der Beschenkte erhält Dinge zum Selbermachen. Das ist aktuell schwer im Trend. Weil es unzählige Richtungen gibt, solle ein Schwerpunkt klar sein: Also etwa Perlen, Scrapbooking-Utensilien, Häkel-Kram, Handwerker-Kleinigkeiten oder Cake Pops-Zutaten.

Klassischer Adventskalender
Er darf der Vollständigkeit halber natürlich nicht fehlen. Wer mag, schnürt leckere Süßigkeiten in kleine Säckchen (gibt es ja überall fertig). Die hängt man wahlweise an eine Wand oder an eine große bemalte Pappe. Auch eine kleine Kiste mit Weihnachtsdeko macht sich gut als Aufbewahrungsort.

Falls keine fertigen Säckchen zur Hand sind, einfach schöne Servietten verwenden!

Falls keine fertigen Säckchen zur Hand sind, einfach weihnachtliche Servietten verwenden!

Der teuerste Adventskalender der Welt
Er beinhaltete in Silber eingeschlagene Diamanten zu einem Gesamtwert von 2,5 Mio. Euro und stammt aus Belgien von der Firma Octagon Blue GVC.

Größter Adventskalender der Welt
Den kann man natürlich nicht verschenken, wohl aber besuchen! Gleich mehrere Städte beanspruchen für sich, ihn zu haben: Einer steht in Leipzig und jede Tür misst sage und schreibe zwei mal drei Meter. Insgesamt sind 857 m² in der Leipziger Böttchergasse zu bestaunen, er gilt als größter freistehender Adventskalender. Die Fachwerkstadt Gengenbach verwandelt jeden Advent ihr Rathaus in das größte Adventskalenderhaus (jedes der Fenster wird zum Türchen). Die Düsseldorfer Tafel gestaltete einen echten, weil mit Geschenken bestückten Adventskalender: In der ganzen Stadt beinhalten symbolische Türchen die Spenden von Prominenten, welche zugunsten der Tafel ersteigert werden konnten. Ein echter beschenkender, weil karitativer Kalender von der Größe einer ganzen Stadt. Auch London beansprucht den Guinness World Record für den größten Kalender.  Hier gibt es also jedes Jahr etwas Neues zu entdecken!

Gilt als einer der größten Adventskalender: Das Rathaus von Gengenbach

Gilt als einer der größten Adventskalender: Das Rathaus von Gengenbach

WG – Wie es sich gemeinsam lebt

Mit dem Herbst beginnt in vielen deutschen Städten das neue Unisemester. Schlangen junger Studenten stehen vor den Universitätsbüros um sich für die neuen Fächer einzuschreiben und viele von ihnen suchen in der fremden Stadt auch eine neue Bleibe. Da gilt es möglichst schnell Bekanntschaften zu finden, eine Bude einzurichten und bei ausgelassenen Feiern einen Ausgleich zum Lernstress zu ergattern. All das geht am besten in einer Wohngemeinschaft: Sie ist nach wie vor die beliebteste Wohnform unter Studenten.

Die WG wird für viele fast zu einer Ersatzfamilie in der geliehenen Heimatstadt. Ob WG-Küche oder Aufenthaltsraum, hier werden die Probleme des Unialltags diskutiert, Lerngruppen gebildet, neue Freundschaften geknüpft und die nächste Party geplant. Damit die eigene WG auch etwas ganz besonderes ist, hier ein paar Tipps von Menschen mit langjähriger WG-Erfahrung!

Das WG-Wohnzimmer
Oft ist die Küche der soziale Treffpunkt. Doch damit eine WG so richtig lebhaft und nicht nur eine Zweckgemeinschaft ist, muss ein gemütliches Wohnzimmer her! Für die lustigen WG-Abende sollte darin ein Kickertisch und eine ordentliche Pokerausrüstung nicht fehlen. Um beim DVD-Abend auf unangekündigten Besuch reagieren zu können, empfiehlt es sich, mit den richtigen Sitzmöglichkeiten ausgestattet zu sein: Sowohl Sitzsäcke als auch Sitzwürfel sind besonders geeignet. Sie benötigen nicht viel Platz und können spontan hervor gezaubert werden.

Wandschmuck
Man weiß ja: Studenten haben Zeit! Deshalb waren wohl die meisten WG-Bewohner schon backpackend in den ausgefallensten Winkeln der Welt unterwegs und erzählen gerne von ihren spannenden Trips durch Laos oder Mexiko. Da ist eine Weltkarte ein hilfreicher Wandschmuck: Hierfür kann man sich eine Faltkarte auf Kork kleben, um mit Pins zu markieren, wo es die WG-Bewohner schon überall hin verschlagen hat. Einfacher geht es jedoch mit einer schicken Rubbel-Weltkarte, auf der man die besuchten Länder einfach frei rubbeln kann.

Nette Mitbewohner denken beim Kaffeekochen an dich!

Nette Mitbewohner denken beim Kaffeekochen an dich!

Gemeinsames Kochen
Eine WG ist nur dann eine wirkliche Wohngemeinschaft, wenn es gemeinsame Kochabende gibt. Beim Gemüseschnibbeln kann man sich näher und schon mal in Stimmung für die anschließende Party kommen. Schnell sind dann allerdings die Kochplatten knapp, wenn ein aufwändigeres Menü geplant ist. Hierfür kann ein extra Express-Spaghettikocher hilfreich sein. Denn mal ehrlich: Meist läuft es bei gemeinsamen Mahlzeiten ja doch auf Nudeln hinaus. Lustige Utensile wie Küchenscheren (statt Messer!) locken vielleicht auch Küchenmuffel an’s Schneidebrett und können auch von Küchen-Grobmotorikern bedient werden.

Die WG-Küche
Dort läuft man sich am häufigsten über den Weg. Man soll sich in der Küche wohlfühlen, doch auch praktisch muss sie sein. Oft ist gerade in der Küche der Platz knapp, wenn mal wieder alle Bewohner verpennt haben und noch geschwind ihren Morgenkaffee schlürfen wollen. Da gilt es klug einzurichten: Barhocker können eine gelungene Alternative zum Stühlestapel sein – und für die WG-Feier sind sie ohnehin geeigneter. Das ist unsere Erfahrung: Am anziehendsten sind die Küchen, die wie Wohnzimmer (Couch!) oder wie Bars (Hocker!) eingerichtet sind. Oft ersetzen sie ja auch das Wohnzimmer, wenn Zimmerknappheit herrscht.

Die WG-Party
Die Königsdisziplin in Sachen Wohngemeinschaft ist selbstverständlich die WG-Party! Ob man es darauf anlegt, mit einem ausgefallenen Motto oder einer möglichst großen Besucherdichte das Campusthema der nächsten Wochen zu werden, bleibt freilich den WG-Bewohnern überlassen. Doch egal ob man es pompöser oder überschaubarer schätzt, zu Beginn der Feier, wenn mal wieder das Gros der Gäste auf sich warten lässt, sind Partyspiele ein hilfreicher Eisbrecher, um die Feier in Schwung zu kriegen. Oder die Gäste zu einfachen Tätigkeiten (die zu diesem Zeutpunkt noch ausgeführt werden können) wie Brotschneiden, Bier in der Wanne kalt stellen und Türe öffnen verdonnern.

Geschenke für die WG-Party
Und was bringen Gäste mit, wenn sie die Kommilitonen noch kaum kennen, aber nicht nur mit einer lahmen Flasche Wein aufwarten wollen? Kein kalter Kaffee: Ein USB-betriebener Tassenwärmer ist ein super hilfreiches Gadget beim wachen Verfassen der Hausarbeit. Gewöhnliche Küchenutensilien gibt es in WG-Küchen meist doppelt und dreifach. Selten ist dort allerdings eine Edelstahlseife vorhanden. Sie entfernt verlässlich auch Knoblauchgeruch und ist für WG-Küchen viel besser geeignet als eine matschige Standardseife, die keiner benutzt und auch keiner mehr entsorgt. Und ansonsten gilt wie überall: Sei nett zu den Gastgebern, denn vielleicht suchst du irgendwann mal selbst ein Zimmer und willst genau HIER einziehen. Always be nice, you always meet twice!

Reisesouvenirs – den Urlaub mit Geschenken verlängern

Urlaubszeit ist Mitbringsel-Zeit: ja genau, Mitbringsel, die ganzen Dinge, die man im Urlaubsland euphorisch kauft, weil man sie dort angesichts von Sonne und guter Laune total super findet, und die dann zuhause ohne den Kontext im Regal verstauben. Das gilt sowohl für Teile, die man sich selbst gönnt als auch für solche, mit denen Familie und Freunde beglückt werden sollen. Ganz gut fährt man eigentlich immer mit dem simplen Trick, einfach zu fragen, ob jemand sich etwas bestimmtes wünscht, statt krampfhaft überraschen zu wollen. Ein passionierter Kaffeetrinker freut sich bestimmt über 5 Päckchen Kaffee mehr als über ein T-Shirt mit dem italienischen Stiefel drauf.

Grundsätzlich sollte man sich die Frage stellen: Möchte ich die Sachen zuhause auch benutzen, weil ich sie im Urlaub als angenehm entdeckt habe (also etwas mehr von dem leckeren Olivenöl mit nach Hause nehmen) oder geht es mir darum, emtionale Urlaubsstimmung einzufangen? In letzterem Fall wären wir wahrscheinlich tatsächlich mit der Strandpostkarte oder z.B. auch mit Kosmetik aus dem Urlaubsland gut beraten: Denn durch Gerüche steigen zuhause Bilder und Erinnerungen schnell wieder auf. Eine süße Idee für frisch Verliebte ist es, eine Speisekarte aus dem Lieblingscafé im Urlaubsort zu mopsen (natürlich nur, für wen das moralisch vertretbar ist, manche Cafés verkaufen auch ihre Karten, wenn man lieb fragt) und der Liebsten zuhause zum Sonntagsfrühstück als kleine Urlaubsverlängerung überraschend vorzulegen – dann sollte man allerdings auch die gewünschten Brioche nebst Cafè au lait vorrätig haben! Eine gute Idee ist es auch immer, Einheimische zu fragen, was sie selbst denn mitnehmen würden, wenn sie in ein anderes Lad fahren – selten wird da eine Lady Diana-Tasse oder ein alberner Sombrero eine Rolle spielen. Für alle, die der jeweiligen Landessprache für letzteres nicht mächtig genug sind, hier ein paar Tipps (ohne Gewähr und höchst persönlich gefärbt).

Traditional Portuguese handcrafted plates on the wall

Traditionelle Keramik aus Portugal: Schön an der Wand, unpraktisch im Koffer

Portugal:
Typisches Mitbringsel ist die (zugeben sehr schöne) portugiesische Keramik, die aber auf einem Flug schnell kaputt gehen kann und zudem einiges an Gewicht mitbringt. Wer nicht in die Stereotyp-Falle tappen will, umgeht am besten den portugiesischen Hahn, der auf allem prangt. Netter und leichter: Zu Ostern wird in Portugal traditionell Gebäck aus Feigen (Figo) hergestellt. Die üppige Feigenmasse wird in runde Formen gepresst. Weil Figos so üppig und süß sind, muss man nicht viel mitbringen, um einen Feigenfan glücklich zu machen.

Spanien:
Klassisch wäre der spanische Jamon, der aber nur wirklich vom Stück frisch aufgeschnitten lecker schmeckt und appetitlich aussieht. Wer will schon einen in Plastik verpackten Schinken aus dem Supermarkt essen, wenn es ihn nach Urlaubserinnerungen gelüstet? Ein Bogen machen sollte man um alberne Flamenco-Fächer und Sombreros, die daheim keiner mehr anrührt. Wenn schon Essbares, dann z.B. eine Chorizo, die Salami ist gut transportabel.

Italien:
Ganz eindeutig auch ein Land der kulinarischen Genüsse. Ein tolles Mitbringsel, weil haltbar, günstig und zudem wunderschön anzusehen: italienische Konserven! Gemeint sind die kleinen Döschen mit Tomatenmark, Muscheln und Kapern, die tausendmal dekorativer als bei uns aussehen. Herum kommt man außerdem nicht um ein gutes, am besten frisch an der Mühle abgefülltes Olivenöl, Wein vom Weingut, Kaffee, Kastanienmehl oder Trüffel (im Herbst). Das x-te Strandhandtuch mit Muschelprint braucht dagegen keiner.

Gelten als die besten Dosentomaten der Welt: Die Produkte von Mutti

Holland:
Eindeutiger Liebling der Redaktion: Vla! Eine Art Pudding zum Trinken im Tetrapack. Muss leider gekühlt werden, passt daheim aber prima über Waffeln, Pfannkuchen, oder besonders sündig zu Eis. Ebenso süß: Hagelslag (bunte Streusel). Ein Produkt, das nicht jedem liegt, ist Appelstroop (Apfelkraut). Bitte in Holland lassen: Holzschuhe, die man vor Ort originell findet, mit denen man sich dann aber daheim die Haxen bricht. Und Tulpen – sind vielleicht als Tulpensamen noch spannend.

Großbritannien:
Noch ein Kunststoff-Big Ben neben Mini Yellow Cab und den Tassen mit unvorteilhaften Königshausgesichtern? Nein danke! Orangenmarmelade und Schwarzen Tee gibt es auch bei uns zuhauf. Schöner also, etwas auszuwählen, das typisch London ist, etwa coole Second Hand Sachen vom Camden Market oder witzige Gummistiefel. Auch nett, weil dekorativ und spannend grafisch: Ein Retro-U-Bahn-Plan zum an die Wand hängen.

Thailand
Hier schließlich wird es schon komplexer, denn Asien hat im Allgemeinen vieles zu bieten, das es bei uns nicht gibt. Ein maßgeschneiderter Anzug aus billigen Designerstoffen etwa ist begehrt, aber als Mitbringsel aufwendig. Günstige Alternative sind die zahlreichen sehr witzigen Print Shirts für kleines Geld, die man in vielen kleinen Shops bekommt. In Europa inzwischen zwar auch – dafür zum doppelten Preis. Und ein Geheimtipp aus dem thailändischen Mini Market: Prickly Heat Powder! Ein Körperpuder, angereichert mit z.B. Lavendel oder Teebaumöl, der die sonnengeplagte Haut kühlt und trocknet.

Generell kann man sagen, dass es eine gute Idee ist, mit (fast) leeren Taschen zu fahren. Denn fast alles, das man panisch daheim einpackt, in der Meinung, nicht ohne es auszukommen, gibt es auch in den ja meist zivilisierten Urlaubsländern zu kaufen. Dagegen freut man sich sehr, wenn man den besonders leckeren Wein auf dem kleinen Weingut im Chianti entdeckt, und einfach noch etwas Platz im Auto ist, um spontan den Genuss nach Hause zu verlängern. Und bei allem, das man anderen als Mitbringsel angedeihen lässt, sollte man sich schlicht ehrlich fragen: Würde ich das haben wollen? Bei einem klaren „Ja“ gibt’s grünes Licht für die schönsten kleinen Geschenke zur wärmsten Zeit des Jahres.

Die 10 besten Methoden, um für jeden eine passende Geschenk-Idee zu finden

Ja ist denn heut schon Weihnachten? Wieso schreibt ihr denn Ende November über Geschenke, ist doch noch Zeit bis Heiligabend? Richtig, und genau das ist der Grund, warum wir uns dieses Jahr schon so „frühzeitig“ mit dem Thema auseinandersetzen. Wir haben keine Lust mehr auf Parfums, Gutscheine, Notsocken, Pralinen und Schlafanzüge. Und haben uns deshalb als Challenge gestellt, 1. diesmal wenigstens ein paar Wochen früher dran zu sein und 2. unsere Strategie von Grund auf zu ändern. Was dabei herausgekommen ist? Hier präsentieren wir dir keine fertigen Geschenketipps (die sowieso meist nie für genau die Person passen, für die man gerade etwas sucht) – nein, wir präsentieren dir die besten Methoden, um selbst auf Ideen zu kommen!

1. Die Eichhörnchen-Methode
Das ganze Jahr über bist du aufmerksam und spitzt die Ohren: Sobald jemand nebenher erwähnt, dass ihm dies oder jenes gut gefällt, wird es sofort notiert. Auch das Kaufen kann schon über’s Jahr stattfinden. Die Dinge sammelt man in einer Geschenkebox und hat dann immer etwas parat (auch z.B. für Geburtstage). Zu Weihnachten sind dann alle perplex, „was du dir alles merken kannst!“

2. Die Lieblingsladen-Methode
Geh in den Lieblingsladen von Oma. Grundsätzlich kannst du hier alles nehmen. Falls sie es schon hat, wird sie zumindest deinen guten Geschmack loben und findet sicher etwas zum Umtauschen. Die Lieblingsladen-Methode ist übrigens auch die einzige, bei der Gutscheine erlaubt sind!

3. Die Kopie-Methode
Kauf etwas, was derjenige schon hat, aber ein klein wenig anders: „Ich weiß, du hast schon einen Schal, aber an dem konnte ich nicht vorbeigehen weil ich dachte, er passt so gut zu deinem Stil. So kannst du mal wechseln!“ Niemand wird diesem Kompliment widerstehen.

4. Die genealogische Methode
Oder neudeutsch: bei der Familie spionieren. Ist allerdings nur erlaubt, wenn man sich lange kennt, etwa aus der Grundschule, und mit den Eltern vertraut ist. Führt zu Recherche-Ergebnissen wie „Was, das weißt du noch, dass ich immer so gern Marshmallow-Kakao getrunken hab? Ist ja toll!“

5. Die Kindheits-Methode
Ähnlich wie die genealogische Methode, greift aber auf eigene Erinnerungen zurück. Welches Spielzeug wolltest du als Kind unbedingt haben, und hast dir fest vorgenommen, es als Erwachsene selbst zu kaufen, wenn du „selber bestimmen darfst“? Überhäufe gleichaltrige Freunde mit Kindheitserinnerungen und werdet gemeinsam zum Kind. Hier sind alle Geschmacklosigkeiten unter dem Deckmantel der Nostalgie erlaubt: Regina Regenbogen-Puppen, Defenders of the Earth-Schlafanzüge, Schlupp vom grünen Stern-DVDs, Zauberwürfel, Murmelbahnen…

6. Die DIY-Methode
Das Praktische an dieser Methode: Du musst den Geschmack des Beschenkten nur ungefähr treffen, denn in der Hauptsache geht es darum, dass DU es gemacht, und das wird der andere honorieren (oder zumindest vorgeben, dies zu tun). Im Detail: Bei dieser Methode zählt dein Talent. Du nähst gut? Dann bekommt eben jeder Brillenetuis. Du klebst gern? Customized Notizbücher für alle! Bei der DIY-Methode sind auch serielle Geschenke für alle erlaubt. Schließlich wird keiner den Wert deiner Handarbeit hinterfragen, oder?

7. Das Random-Geschenk
Auch Orakel-Methode genannt. Kaufe so viele lustige Dinge wie du Freunde hast. Vorteil: Du musst nicht mehr hirnen, was zu wem passt. Verpacke sie alle, so dass du nicht mehr auf den Inhalt schließen kannst. Schreibe eine persönliche Karte, auf der du das Geschenk kommentierst: „Dies ist ein Orakel-Geschenk. Du wählst es dir unbewusst aus. Es verrät dir etwas über das kommende Jahr. Wenn es überhaupt nicht zu dir passt, ist es eine Herausforderung für die Zukunft, um mehr über dich zu erfahren!“ Variante des Random-Geschenks: Lade alle am ersten Feiertag zu dir ein (eine schöne Alternative zum klassischen Family-Gans-Event) und lass jeden sein Geschenk selbst ziehen. Die absurdesten Zuordnungen sorgen für die schönsten Lacher!

8. Die Recycling-Methode
Verpönt, aber von vielen immer noch praktiziert: eigene Dinge weiterschenken. Gemeint ist hier nicht, Tante Gabis Porzellan-Dalmatiner an Oma Trudi weiterzureichen. Recycling kann mit 2 Methoden betrieben werden. 1.: „Dieses Buch hat mir selbst total gut gefallen und ich musste beim Lesen immer an dich denken, also hab ich es dir auch besorgt.“ (Natürlich hast du kein zweites besorgt). 2. Upcycling: Ein altes (natürlich noch ordentliches) Teil aufwerten. Etwa Zierborte an ungetragene Mütze von Oma, Kissenbezug bedrucken, leere Milchflaschen zu Vasen werden lassen. Setzt eigenes Geschick voraus. Variante: Nicht verraten, dass das Ursprungsteil aus dem eigenen Bestand ist, sondern als speziellen Kauf deklarieren: „Ich bin dafür, dass man nicht sinnlos neue Dinge kauft sondern alte aufwertet. Deshalb hab ich diesen wunderschönen Lampenschirm vom Flohmarkt für dich bestickt.“

9. Das persönlich-familiäre Notgeschenk
Wer kann nein sagen zu Mousepads mit dem Hund drauf, Kalendern mit Babybildern der Enkel, einer Fußmatte mit Papas blödestem Spruch (den jeder kennt)? Das persönliche Notgeschenk ist zwar nichts Neues, aber immer noch so privat, dass sich jeder freut. Bei dieser Methode beachten, dass für Prints, Fotos etc eine Vorlaufzeit vor Weihnachten eingeplant werden muss!

10. Die thematische Methode
Eine Variante des seriellen Geschenks: Rufe ein Motto aus, mit dem du deine Wahl gut begründen kannst. Du warst dieses Jahr in der Toskana? Jeder bekommt einen leckeren Chianti. Du hast etwas veröffentlicht? Jeder erhält den Kalender, den du mit gestaltet hast.
Mögliche Mottos: Nur Geschenke aus Fair Trade, von lokalen Geschäften, aus einem Shop, in der Farbe Grün, die mit der frischen Luft zu tun haben.

Welcome back to Work!

Eine Woche ist es gerade alt, das neue Schuljahr, und genauso lange sitzen wahrscheinlich diejenigen unter uns wieder im Büro, die durch Kinder an Schul- oder Kindergartenzeiten gebunden sind. Gerade zurück aus den letzten warmen Sonnenstrahlen des Urlaubs, und dann das herbstlich frische Wetter! Die warmen Jacken werden wieder aus dem Schrank geholt und beim Aufstehen ist es noch dunkel. Selbst die frühere Euphorie aus Schulzeiten („Hurra, ich beginne das Jahr ohne eine 6 in Mathe!“) ist auch nicht mehr so ganz abrufbar. Sogar Studenten, die sich die Zeit einigermaßen selbst einteilen können, quälen sich erstmal müde aus den Betten, wenn der Herbst und mit ihm die Betriebsamkeit Einzug hält.

Für Abwechslung sorgen
Umso wichtiger finden wir, sich jetzt den Start ins Arbeitsjahr mit ein paar netten Gadgets zu versüßen! Deshalb haben wir die unterhaltsamsten Ideen für euch zusammengestellt, wie man den kühlen Arbeits, Uni- oder Schultag mit einem Augenzwinkern beginnen kann. Hier kommen unsere Geheimshop-Regeln für einen entspannten Tagesablauf!

Beheizbarer USB-Handschuh

1. Ganz wichtig: Kein Stress beim Morgenkaffee! Die selbstrührende Tasse erledigt die Rührarbeit für Langschläfer
2. Wach im Büro mit warmem Heißgetränk, das nie kalt wird (wichtig im kühlen Herbst) und die Kollegen wissen dank der Wake Up Tasse immer, wann du ansprechbar bist
3. Die Mitschüler mit dem frischen Tattoo aus dem Sommerurlaub schocken
4. Für zu spät kommende Kollegen gibt’s nen witzigen Wecker auf den Tisch
5. Voll im Element sein mit dem perfekten Freund für’s Büro
6. Arbeiten auf dem Raucherbalkon? Kein Thema mit den beheizbaren USB-Handschuhen
7. Entspannt durch die Mittagspause mit einer Massage. Und wenn niemand sich erbarmt, nimmst du einfach dein Massage Gadget
8. Belustigung beim Pausenkaffee: Lasst die Roboter tanzen!
9. Entspannung für die Hände am Rechner und zugleich Platztraining zwischen zwei Mails: Mit dem Mini Golf Desk Top Set nicht nur was für Golf-Verrückte
10. Und wenn das alles nicht hilft, musst du leider ganz schnell nach Hause, denn dein erster Herbstschnupfen streckt dich bereits nieder!

Und was macht ihr so, um gut ins neue Jahr zu starten? Schreibt uns eure Tipps in den Kommentar!

Kletterauto

Jetzt kommt Spaß in die Bude. Mit dem Modellauto einfach nur durchs Wohnzimmer fahren war gestern. Das R/C Kletterauto fährt senkrecht Wände hoch und macht einfach tierisch Laune. Sehr mysteriös – oder doch nur bloße Physik?

Das ferngesteuerte Kletterauto hat einen eingebauten Vakuum-Sauger, der ihn an Scheiben, Wände, Schränke oder andere ebene Oberflächen presst. Dadurch sind abgefahrene Maöver möglich und es wird nie langweilig. Weiterlesen

Käsefüße Scherzartikel

Löschpapier kennt jeder aus der Schule. Es ist zur Stelle, wenn der Füller kleckert und die Tinte schnell weggesaugt werden muss. Später nutzt man den Saugeffekt in der heimischen Küche, wo das Löschpapier durch Zewa Küchenrollen ersetzt wurde, die Flüssigkeiten aufsaugen, wo sie entstehen.

Löschpapier ist also eine feine Sache, die eigentlich jeder brauchen kann. Sicherlich auch mal ihr ungeliebter Kollege. Er hat gekleckert und kein Taschentuch zur Hand. Helfen Sie ihm aus – mit dem Käsefüße Löschpapier hinterlassen Sie auf jeden Fall mal wieder so richtig Eindruck bei ihm. Weiterlesen